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REGELN für die Oberstufe:
Auch in der Oberstufe sind mündliche und schriftliche Noten vom Gesetz her gleichwertig.
Grundvokabel und Grammatik werden vorausgesetzt, die Arbeit in der Oberstufe besteht im Erarbeiten von Inhalten aus den übersetzten Texten heraus.
Da in der Oberstufe wesentlich weniger Unterrichtsstunden sind und diese oft noch durch verschiedene Projekte verschoben werden oder ausfallen, wird im Normalfall zu Beginn einer Arbeitswoche ein Pensum angesagt, welches am Ende der Woche erarbeitet sein muss, das bedeutet, dass man spätestens am Prüfungstag das Pensum erarbeitet haben soll, gleichgültig, wie viele Stunden tatsächlich stattfanden.
Texte oder entsprechende Schwerpunkte (auch Grammatik, Realien) werden periodisch zusammengefasst - PENSA LONGA - und zu einem vorher angesagten Termin abgeprüft. Zu diesem Zeitpunkt muss jeder dieses Pensum positiv ablegen können.
Für eine positive Semester-/ Jahresnote müssen naturgemäß alle PENSA LONGA positiv abgeschlossen sein, was aber nicht bedeutet, dass man über jedes Pensum auch abgeprüft wurde. Wer ein PENSVM LONGVM negativ abschließt, muss es so lange wiederholen, bis es mindestens mit einem Genügend benotet wurde. Andere Pensa können währenddessen NICHT vorgezogen werden.
Man kann sich jederzeit für eine laufende Hausübung entschuldigen, für ein PENSVM LONGVM allerdings nicht. Zusätzlich muss, wer ein PENSVM LONGVM ablegen möchte, einen aliquoten Teil des Wochenpensums (die „tägliche“ Hausübung) gemacht haben. Ist dies nicht der Fall, kann kein PENSUM LONGVM abgelegt werden; die Leistung wird negativ bewertet.
Wer kein Pensum ausständig hat, kann sich jederzeit zu beliebigen anderen PENSA LONGA für eine Zusatznote melden, es kann dies auch für ein erst später angesagtes Pensum zutreffen. Einzige Ausnahme: Am angesagten Prüfungstag eines Pensums darf man sich für ein angesagtes Pensum NICHT freiwillig melden.
Dieses System soll kontinuierliches Arbeiten in möglichst hoher Transparenz fördern.
ACHTUNG Es wird eindringlich davor gewarnt, allzu viele PENSA LONGA aufzuschieben, weil dies in den letzten Jahren durchwegs der hauptsächlichste Grund für negative Benotungen war.
Bei weiteren Fragen haben Sie bitte keine Scheu, Kontakt aufzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Leo Bazant-Hegemark OStR & Professor am BG & BRG Baden, Biondekgasse 6 Allg. beeid. und ger. zert. Sachverständiger für Übersetzung, Interpretation und Verwertung klassischer Texte A-2500 Baden bei Wien, Welzergasse 18
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